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Integriertes Abschlussprojekt (PROFI)

PROFI
Projet intégré et stage(s) (PROST)
Division artistique - Section image
Diplôme de technicien
Arbeitsprobe / Arbeitsaufgabe, Fachgespräch, Modulbegleitende Kompetenzfeststellung, Portfolio, Präsentation, Schriftliche Aufgabe

Bewertungstabelle für die Module im Unternehmen

1

Der Auszubildende ist in der Lage projektbezogene Informationen zur Aufgabenstellung zu recherchieren, eine Analyse selbstständig durchzuführen, wichtige Parameter festzuhalten, sein eigenes Projekt und Varianten dazu zu dokumentieren, alle Schritte zur Bewältigung der Projektarbeit zu planen, auf Projektbezogenheit zu überprüfen, einen Zeitplan zu erstellen, alle relevanten Informationen sowie Arbeitsschritte schriftlich zusammenzustellen und in einer Projektdokumentation mit ansprechender Gestaltung nach vorgegebener Struktur termingerecht ausgedruckt vorzulegen und digital zu archivieren.

Indikatoren
  • Er sammelt die projektbezogenen Informationen, analysiert das Resultat seiner Recherchen, arbeitet die wichtigen Parameter heraus, bindet das Feedback des Lehrers ein und hält diese Analyse schriftlich fest.
  • Er strukturiert seine Recherchen (Analysen zum Thema, zum kulturellen Hintergrund, Erklärungen zur Idee (Intention, künstlerische Motivation, …), zum eigenen Produkt und zur gewählten Technik) und präsentiert diese Überlegungen übersichtlich nach vorgegebener Struktur und mit ansprechender Gestaltung.
  • Er überprüft eigenständig die vorgenommenen Recherchen zu seinem Produkt (Moodboard, Mind Map, Inspirationsquellen, Beispielbilder, Stilrecherche mit eventuellen Probeaufnahmen, Location scouting, ...) auf Projektbezogenheit und Vollständigkeit, bindet das Feedback des Lehrers ein und strukturiert diese Informationen in seine Projektdokumentation mit allen Quellenangaben.
  • Er arbeitet aufgrund seiner Recherchen und Analysen ein visuelles Konzept aus, bindet das Feedback des Lehrers ein und hält die Resultate schriftlich, strukturiert und übersichtlich fest.
  • Er erstellt den Werdegang und den Sollzustand seiner Produktion (Zeitleiste, Zielgruppe, Anforderungen an das Endprodukt), bindet das Feedback des Lehrers ein und hält diese Analyse schriftlich, strukturiert und übersichtlich fest.
  • Er erstellt einen strukturierten Arbeitsablauf und die Schritte zur Bewältigung der Projektarbeit, bindet das Feedback des Lehrers ein und hält diese Analyse schriftlich, strukturiert und übersichtlich fest.
  • Er ermittelt den Aufwand zur Herstellung seiner Produktion (Distributionsform der Foto- und Videoaufnahmen, Klärung der rechtlichen Aspekte und der Veröffentlichungsrechte (Disclaimer), Materialien und Herstellungstechniken, Kostenaufwand, Materiallisten, Transportplanung, usw.), bindet das Feedback des Lehrers ein und hält diese Analyse schriftlich, strukturiert und übersichtlich fest.
  • Er nimmt für die Durchführung seiner Projektarbeit selbständig Kontakt zu Personen auf (Genehmigungen, Vereinbarung von Terminen, usw.), dokumentiert alle Kontakte (Name, Adresse und Telefonnummer der Kontaktpersonen, E-Mail Austausch, Telefonate, ...) und bindet das Feedback des Lehrers über das Ergebnis ein.
  • Er legt eine Projektdokumentation, bestehend sowohl aus schriftlichen Arbeiten sowie als auch aus archivierten Video- und Fotodateien, in der gewünschten technischen Ausführung zum vorgegebenen Zeitpunkt in mehrheitlich ausgedruckter bzw. digitaler Form vor.
Sockel
  • Die festgelegten Inhalte der Aufgabenstellung zu den Recherchen, zur Analyse und zum selbstgestalteten Produkt, liegen in der gewünschten technischen und grafischen Ausführung, den qualitativen Ansprüchen entsprechend und nach vorgegebener Struktur in Form einer Projektdokumentation termingerecht vor.
  • Die festgelegten Inhalte der Aufgabenstellung zur Planung sowie der Zeitplan zur Umsetzung der verschiedenen Arbeitsaufgaben des eigenen Entwurfs, liegen projektbezogen in der gewünschten technischen und grafischen Ausführung, den qualitativen Ansprüchen entsprechend und nach vorgegebener Struktur in Form einer Projektdokumentation termingerecht vor.
  • Regelmäßige Rücksprache mit dem Lehrer hat stattgefunden.
  • Abweichungen und Probleme sind der Lehrkraft adressatengerecht gemeldet, Hilfestellung ist angenommen.
  • Eventuell nötige Anpassungen sind umgesetzt.
2

Der Auszubildende ist in der Lage Schlussfolgerungen aus seinen Analysen zu ziehen, erste Aufnahmen zu erstellen, auszuwerten und die bestgeeignete Variante/Lösung auszuwählen; sein eigenes Projekt selbstständig auszuführen, die verschiedenen geplanten Arbeitsschritte im vorgegebenen Zeitrahmen durchzuführen; die Aufnahmen zu erstellen, auszuwählen sowie fachgerecht aufzubereiten und abschließend die Umsetzung bzw. Ergebnisse der Projektarbeit mit der Planung bzw. Aufgabenstellung zu vergleichen und ggfs. Anpassungen vorzunehmen unter Berücksichtigung von Hilfestellungen der Lehrkraft.

Indikatoren
  • Er prüft die Planung auf Effizienz bzw. Vollständigkeit und zieht Schlussfolgerungen zu seinen Analysen und zur Umsetzbarkeit seines Projekts.
  • Er skizziert bzw. nimmt erste Ideen auf, erstellt Varianten, trifft eine begründete Auswahl und zieht Schlussfolgerungen zu seinen ersten Aufnahmen.
  • Er nimmt im Lauf seiner Arbeit Entscheidungen in Bezug auf weitere Aufnahmen und der künftigen Postproduktion (Video-Postproduktion: Schnitt, Farbkorrektur, Export; Foto-Postproduktion bzw. Präsentation der Fotos: Auswahl der Ausgabeform und Layout für Ausstellung oder Fotobuch, Bildbearbeitung, Ausgabe (beim Outsourcing der Ausgabearbeiten: Dokumentation der Recherchen, Anfragen und Bestellung, ...)).
  • Er setzt selbstständig und eigenverantwortlich die geplanten Arbeitsschritte im Bereich der fotografischen Aufnahmen bzw. Videoaufnahmen um.
  • Er trifft in Absprache eine definitive Auswahl der Fotoaufnahmen bzw. des Videomaterials (Rohschnitt) und führt diese selbständig in die Postproduktion ein.
  • Er setzt selbständig die geplanten Arbeitsschritte im Bereich der fotografischen Postproduktion um (Bildbearbeitung, Ausgabearbeiten, Präsentation der Fotos, ...).
  • Er setzt selbständig die geplanten Arbeitsschritte im Bereich der Video-Postproduktion um (Schnitt, Ton, Farbkorrektur, Export, ...).
  • Er sichert alle Dateien (beginnend mit IAM-Code) auf einen externen HDD in einer übersichtlichen und nachvollziehbaren Ordnerstruktur:
    • Fotodateien:
  • Aufnahmen im RAW-Format (+evtl. parallel im JPG-Format, beste Qualität),
  • Auswahl in Bridge markiert,
  • Finale Version der bearbeiteten Bilder im TIF-Format (komplexere Bildbearbeitungen im PSD-Format).
    • Videodateien:
  • Originale Bild- und Tondateien,
  • Exportdateien im h.264 Quicktime Format (FULL HD 1080p25 höchste Qualität),
  • Informative Exports,
  • Provisorische Videos und deren Vorstufen (Exporte vom Rohschnitt,
  • Finaler Schnitt samt Ton und Farbkorrektur.
    • Textdateien:
  • Word- und/oder PDF-Dateien der Projektdokumentation.
    • Sonstige Unterlagen:
  • Eventuelle Skizzen und/oder Storyboards samt Shotlisten,
  • Eventuelle Muster für die Präsentation der Fotos (Papiermuster, Tests).
    • Er überprüft regelmäßig seinen aufgestellten Zeitplan für die Umsetzung aller Arbeitsschritte, zeigt Flexibilität bei sich ändernden Rahmenbedingungen und passt ggf. seinen Arbeitsrhythmus an, um die geplante Arbeit termingerecht fertigzustellen.
    • Er meldet selbstständig Schwierigkeiten bei der Ausführung seiner Arbeitsschritte, nimmt den Feedback des Lehrers zur Behebung der Probleme an und setzt Lösungsvorschläge unverzüglich um.
    • Er überprüft selbstständig und regelmäßig das Resultat seiner Arbeitsschritte und Aufnahmen (Zwischenanalyse), vergleicht den Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand seiner Produktion, überprüft die technische und gestalterische Qualität seiner Aufnahmen bzw. Bearbeitungen und setzt Anpassungen unverzüglich um.
    • Er bindet regelmäßig den Lehrer bei allen wichtigen Arbeitsschritten ein, nimmt seine Feedbacks an, setzt seine Schlussfolgerungen in Rücksprache mit dem Lehrer um und hält alle Prozesse und Überlegungen schriftlich, strukturiert und übersichtlich in seine Projektdokumentation bzw. für seine Präsentation fest.
    • Er führt eine Abschlussanalyse seiner Arbeiten und vergleicht den Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand seiner Produktion:
  • Abschlussanalyse über die definitive Auswahl der Fotoaufnahmen, über die Bearbeitung der ausgewählten Fotoaufnahmen und über die Ausgabe (bzw. Präsentation) der fertig bearbeiteten Bilder;
  • Abschlussanalyse über das Erstellen des fertigen Filmes und über die Postproduktion,
  • Schlussfolgerungen zur gesamten Produktion (Auswerten der Aufnahmen und Analyse des Werdegangs zum Endprodukt),
  • Persönliche Schlussfolgerungen / Selbstanalyse (positive/negative Eindrücke zur Produktion).
    • Er überprüft seine Projektdokumentation selbstständig auf Vollständigkeit und gibt diese termingerecht ab.
Sockel
  • Die Umsetzbarkeit der Projektarbeit ist abgestimmt und die Produktionsschritte sind geklärt.
  • Erste Aufnahmen bzw. Varianten sind erstellt und ausgewertet.
  • Die Auswahl der ersten Aufnahmen ist mit der Lehrkraft abgestimmt, begründet und ggf. schriftlich in der Projektdokumentation festgehalten.
  • Die Umsetzung des Projekts ist in seiner Gesamtheit ausgeführt und in der Projektdokumentation umfassend beschrieben.
  • Das geplante Endprodukt ist fachgerecht erstellt, gesichert und termingerecht abgegeben.
  • Die Planung ist mit der Umsetzung regelmäßig verglichen.
  • Alle Arbeitsschritte sind auf Projektbezogenheit und Vollständigkeit regelmäßig kontrolliert, die Anpassungen notiert und der Projektdokumentation beigefügt.
  • Regelmäßige Rücksprache mit dem Lehrer hat stattgefunden.
  • Abweichungen und Probleme sind der Lehrkraft adressatengerecht gemeldet, Hilfestellung ist angenommen.
  • Eventuell nötige Anpassungen sind umgesetzt.
  • Das geplante Endprodukt entspricht den Vorgaben sowie qualitativen Ansprüchen.
3

Der Auszubildende ist in der Lage sein Projekt kriteriengeleitet zu präsentieren und seine Vorgehensweise auf Grund von technischen und gestalterischen Kriterien zu erklären, zu begründen und zu bewerten.

Indikatoren
  • Er nutzt geeignete Präsentationstechniken um sein fertiges Projekt fachgerecht und gestalterisch ansprechend zu präsentieren.
  • Er bereitet alle benötigten Unterlagen seiner Projektarbeit für seine Präsentation termingerecht vor, baut die Präsentationsinstallation auf, hält den Aufbau ggf. digital fest und integriert diesen in seinem Präsentationsvortrag.
  • Er arbeitet in den Ausbildungsstätten den Präsentationvortrag seines Projekts schriftlich und strukturiert nach den vorgegebenen Kriterien aus, verbessert die Schreibfehler und legt diesen termingerecht in digitaler Form vor.
  • Er erläutert in verständlicher Weise den kulturellen Hintergrund seiner Projektarbeit, seine Intention bzw. künstlerische Motivation (Konzept), die gewählte Technik, seine Vorgehensweise von der Recherche über die Planung bis hin zur Ausführung und Postproduktion (mit ggfs. den verschiedenen Zwischenstadien), begründet seine Entscheidungen und beschreibt technische sowie gestalterische Qualitätskriterien um die Ergebnisse zu bewerten.
  • Er visualisiert seine Erläuterungen durch digitale Dateien sowie durch Präsentationsblätter, antwortet strukturiert, sachlich und adressatengerecht auf die Fragen der Prüfungskommission zu seinem Projekt und bewertet sein eigenes Projekt konstruktiv.
Sockel
  • Die Präsentationsinstallation der fertigen Projektarbeit ist zum vorgegebenen Termin aufgebaut.
  • Die Projektdokumentation sowie alle geforderten Unterlagen liegen vollständig und termingerecht vor.
  • Die Mindestvorgabe an Fotoanzahl und Videominuten ist erreicht.
  • Der Präsentationsvortrag ist in den Ausbildungsstätten projektbezogen und nach Vorgaben schriftlich, strukturiert und verständlich erstellt, auf Schreibfehler verbessert, in digitaler Form durchgeführt und termingerecht vorgelegt.
  • Die Projektarbeit ist zum vorgegebenen Termin mündlich und anhand des vorher erstellten Präsentationsvortrags vor der Prüfungskommission präsentiert und entspricht den vorgegebenen Kriterien.
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